Sahara- Rookie - Tour für Blinde und Sehbehinderte

 
 

EINMALIG!

Wandern und Reiten in der südtunesischen Sahara-
eine Tour für reisebegeisterte Sehbehinderte

Abseits von touristischen Pfaden erkunden wir den Markt in Douz, dem Tor zur Wüste. Danach wandern oder reiten wir 3 Tage durch die Dünen. Mittags bleibt Zeit um die Seele baumeln zu lassen. "Allah Allah ja Baba Sidi Mansur" ist der wichtigste Liedtext beim all abendlichen Tanz ums Feuer. Wir schlafen Im Berberzelt oder unter freiem Himmel. Nach einer angenehm kühlen Nacht gibt es Tee oder Kaffee zum Frühstück. Natürlich mit frisch im Sand gebackenem Brot Käse und Feigenmarmelade. Am Letzen Tag fahren wir zu einer Oase und manche spüren zum ersten Mal wie es sich anfühlt, wenn man wirklich eine Dusche braucht.

Das Begleitteam:

Mohamed Ben Marzouk Ben Mabouk Ben Auen, Chef der Touren in Tunesien, Halbnomade und Dattelpalmenbesitzer
Mohamed ist der Leiter der Tour in Tunesien. Ihn und Uli verbindet eine tiefe Freundschaft die vor rund 35 Jahren begann. Steffi kennt er nun seit 15 Jahren, seine Kinder sagen "Ochty"(=Schwester) zu ihr . Wenn er keine Touren für uns organisiert lebt er als Halbnomade in einer Kombination von (sesshaftem) Feldbau und nomadischer Viehzucht. Im Sommer dominiert die die Viehzucht; das heißt, dass die gesamte Familie in Zelten mit ihrem Vieh umherzieht. Im Winterhalbjahr kehren sie zurück nach Zaafrane und arbeiten bei der Dattelernte oder bauen weiter an ihren nie fertiggestellten Häusern. Wann auch immer wir eine Reise machen unterbricht er seine Arbeit und ist bei uns.

Stephanie Grath, Tierärztin
Steffi, kann fliessend "Schwäborabisch"und weis schon fast alle Sternbilder beim Namen. Sie ist für die Vorgespräche und als Entscheidungshilfe ob man solch eine Tour körperlich bewältigen kann zuständig. Sie ist rettungslos mit dem Wüstenfieber befallen und steckt ständig jemand damit an.
Orientierungssinn? Steffi hat aber immer noch keine Ahnung wo die Oase KsarGillhane ist, obwohl sie schon mindestens 30 mal dort hin gelaufen ist. Die Nomaden machen sich immer wieder einen Spass daraus.

Ulrich Grath, Immobilienmakler
Uli ist ein Wüstenfuchs und organisiert immer wieder neue Gruppenreisen in Wüsten der ganzen Welt. Er kümmert sich von Deutschland aus um die Flugbuchungen und die Anmeldung der Mitreisenden bei Mohamed. In die Sahara nach Tunesien schickt er mittlerweile hauptsächlich seine Schwester Steffi. So bleibt ihm Zeit für andere Abenteuer


Reisebeschreibung (Änderungen Vorbehalten):

Tag 1: Anreise nach Djerba
Abflug in München (voraussichtliche Abflugzeit: frühmorgens) Wir gelangen per Gruppenflug auf die tunesische Insel Djerba (Flugzeit: 2,5 Stunden). Dort werden wir von Wüstentaxis abgeholt und die Fahrt durchs Land beginnt (Fahrzeit ca. 2 Stunden). Mittagessen werden wir in Matmata. Hier haben Menschen Höhlenhäuser in den umliegenden Sandstein gebaut.
Dann geht es weiter nach Douz (Fahrzeit ca. 1,5 Stunden), dem Tor zur Wüste. Dort treffen wir Mohamed und seine Brüder, die Beduinen, die uns begleiten werden. Sie nehmen uns mit in das Dorf Zaafrane (Fahrzeit ca. 20 Minuten). Übernachtungen in Zaafrane bei Mohamed und seiner Familie (oder auf Wunsch im Hotel, Zuzahlung notwendig).


Tag 2: Douz
Nach einem Frühstück auf Beduinenart fahren wir nach Douz auf den Obst- und Gemüsemarkt. Das ist ein Erlebnis für alle Sinne: Die Stimmen der Händler und Einkäufer lassen Sie in eine fremde und zugleich faszinierende Welt eintauchen. Nachmittags besuchen wir eine Plantage, die Hauptanbaustelle der "Deglet Noir"-Datteln. Danach bleibt Zeit, die Tiere des Dorfes etwas besser kennenzulernen: Ziegen, Schafe, Esel, Maultiere, Hühner- alle melden sich beim Sonnenuntergang zu Wort, denn da ist Fütterzeit. Sicher werden uns auch einige Kamele begegnen. Abendessen bei Mohamed und seiner Familie. Übernachten werden wir wieder bei Mohamed und seiner Familie in Zaafrane (oder auf Wunsch im Hotel, Zuzahlung notwendig).


Tag 3-5: Wandern und Reiten in der Sahara
Das Abenteuer beginnt! Nach dem Frühstück satteln wir die Kamele und brechen auf. Wir reiten und wandern täglich ca. 3-4 Stunden durch das Dünenmeer hinter Douz. Nach einem selbst zubereiteten Mittagessen bietet der Nachmitttag Raum, die Wüste zu erspüren. Die Beduinen sind flink und fangen uns Eidechsen und andere Wüstenbewohner. Den Abend lassen wir mit Trommelmusik der Beduinen ausklingen, tanzen ist erlaubt. Wir übernachten im Beduinenzelt oder unter freiem Himmel.


Tag 6: Fahrt zur Oase
Nach dem Frühstück müssen wir uns von den Beduinen verabschieden, denn wir steigen um vom Kamel aufs Auto. Wir nutzen das Wüstentaxi, um an die Oase Ksar Ghilane zu gelangen (Fahrzeit ca. 1,5 Stunden). In der warmen Schwefelquelle können wir den Wüstensand abzuwaschen. Nachmittags fahren wir weiter nach Djerba (Fahrzeit ca. 4 Stunden).


Tag 7: Rückflug ( Je nach Flugplan auch chon am 6. Tag)
Am Abend können wir uns im Hotel erfrischen, umziehen und zu Abend essen, bevor wir nachts zum Flughafen fahren und den Flug zurück antreten. Am nächsten Morgen (ca. ….. Uhr Ortszeit) erreichen wir Deutschland (Flugzeit: ca. 2,5 Stunden). Von dort treten Sie die weitere Heimreise an.


KOSTEN: 2500 €
Incl. Flug, Shuttles, die mitgereiste sehende BegleiterIn oder einen von uns gestellten sehenden Begleiter und Vollpension nach Beduinenart. Trinkgelder und andere Getränke als Wasser sind nicht inbegriffen.


Bei Interesse mit Steffi Grath einen Telefoninfo-Termin vereinbaren. Tel 0172/8161610

Ablauf nach Anmeldung:

Nach der festen Anmeldung kommt per mail eine Packliste. Und ein genauer Ablaufplan mit den Reisezeiten.

ca 14 Tage vor Abreise machen wir eine Telefonkonferenz und nochmal Briefing für alle Fragen bezügluch Gepäck und Proviant.

Allgemeine Infos

Ihre Voraussetzungen für eine Wüstenreise
Sie müssen gesund und in einer guten körperlichen Verfassung sein. Das bedeutet, eine Wanderung oder längere Spaziergänge in flottem Tempo sind für sie kein Problem. Fall sie sich doch ein wenig überschätzt haben, keine Sorge, man kann ja auch auf dem Kamel reiten.

Fortbewegung
Sie sind mit dem Kamel, richtigerweise einem Dromedar oder zu Fuß unterwegs Je nach persönlicher Laune können Sie Reiten oder gehen. Der Wechsel ist jederzeit möglich. Zum Start der Tour und vom Ziel wieder an den Flughafen gelangen wir mit Geländewagen.

Wichtiger als körperliche Fitness
Wichtig ist das Wesentliche, nämlich das Wasser, das Feuer, die Tiere. Toleranz, Flexibilität und Gemeinschaftssinntreten als wichtigste Eigenschaften der Menschen in den Vordergrund. In der Wüste verlieren sozialer Rang und Statussymbole ihre Bedeutung.

Unsere Gastgeber
Sind echte Halbnomaden, genauer gesagt Beduinen aus Zaafrane. Sie sind unsere Begleiter. Das gemeinsame Lagerleben ist ihnen wichtig. Den Beduinen, ist unsere europäische Kultur ebenso fremd wie uns deren Lebensweisen. Wir reisen freiwillig in diese Länder und unsere Gastgeber dürfen davon ausgehen, dass wir ihre Lebensgewohnheiten akzeptieren und uns z.B. entsprechend kleiden.

Die Reiseleiterinnen und Reiseleiter
Sind für den möglichst reibungslosenorganisatorischen Ablauf der Reise zuständig. Sie sind Mittlerinnen und Mittler zwischen der Gruppe und den Gastgebern. Sie dürfen von den Reiseleiterinnen und Reiseleiter Informationen über Land und Leute erwarten, aber keine wissenschaftlichen Vorträge.

Übernachtung
Wir schlafen im Berberzelt oder unter freiem Himmel. Sie werden erstaunt sein wie problemlos schlafen "Ohne Dach über dem Kopf" ist.

Das Essen
Zum Frühstück gibt es Kaffee, Tee, frisches Brot, Konfitüre und Käse; zum Mittagessen Salat "Saharienne" oder Suppe. Das Abendessen bestehend ja nach Tag aus Suppe, Gemüse, Kartoffeln, Couscous oder Teigwaren. Zum Dessert gibt es Früchte oder Kekse. Natürlich fällt die Teezeremonie nie. Und wenn dann manchmal das Glück uns hold ist gibt's auch frisches Ziegenfleisch vom offenen Feuer. Auch Vegetraier oder andere Nahrungspräferenzen ( Gluten...)können berücksichtigt werden wenn wir vorher informiert werden.

Empfohlene Impfungen
Es gibt keine vorgeschriebenen Impfungen. Bitte kontaktieren Sie Ihren Hausarzt spätestens 6 Wochen vor Abreise und besprechen Sie mit ihm die für Sie sinnvollen Präventions-Massnahmen. Ein altersentsprechender Impfschutz sollte bei Kindern gemäß Impfkalender vorliegen. Überprüfung und eventuelle Auffrischung der Impfungen gegen Hepatitis A, Tetanus, Typhus, Diphtherie und Polio ist auch Erwachsenen empfohlen.

Medizinisches
Eine Apotheke mit Standardmedikamenten steht für die Gruppe zur Verfügung. In echten Notfällen empfiehlt sich eine Auslandskrankenversicherung. Haben Sie spezielle Medikamente einzunehmen, so informieren Sie die Reiseleitung beim Briefing und decken Sie sich für die Reise ausreichend ein.
Als wichtige Vorsorge desinfiziert Ihre Reiseleitung das Trinkwasser mit Micropur Tabletten (geschmacksneutrale Wasserentkeimung).

Briefing für die Mitreisenden:
Ca. 14 Tage vor Abreise treffen wir uns in Heidenheim und besprechen die Packliste. Wenn der Weg nach Heidenheim zu weit sein sollte, geht das auch per Telefon. Einedetailierte Ausrüstungsliste gibt es aber auch schon nach der Anmeldung per Email

Ausrüstung:
10 Kg höchstens. Koffer lassen sich nicht auf dem Kamel verstauen, deswegen ist ein Seesack oder eine Reisetasche besser. Nötig ist auch ein kleiner Tagesrucksack für die Dinge des persönlichen Bedarfs die schnell zur Hand sein müssen. Beides trägt das Kamel. Das einzige, dass sie tragen müssen ist die Wasserflasche, die sollte immer bei Ihnen sein.

Mitzunehmen sind auf jeden Fall:

oSonnenschutzmittel mit hohem UV und Lichtschutz
oSchlafsack (Komfortzone bis -1°C)
oWanderschuhe, evtl. zusätzlich Treckingsandalen
oEin Pullover
oWind und Wasserfeste Jacke
oTrekkinghose, Langarmhemd
oBadekleidung für ein Bad in der Oase,
oStirn-oder Taschenlampe
oEssschale aus Metall, Löffel, Becher
oTaschentücher, Feuchttücher
oBlasenpflaster ;-)